Diese Förderung ist Teil eines umfassenderen Plans, um den Ausbau von Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse in Österreich zu beschleunigen. Besonders im Fokus stehen kleine Photovoltaikanlagen, die mit fixen Förderbeträgen von 120 bis 150 Euro pro installierter kWp (Kilowattpeak) unterstützt werden sollen. Auch Stromspeicher werden separat gefördert (150 Euro pro kWh) – ein klarer Anreiz für Haushalte und Unternehmen, nicht nur Ökostrom zu erzeugen, sondern ihn auch effizient zu speichern.
Ein weiteres Element der Förderung ist der sogenannte „Made in Europe“-Bonus: Damit will das Ministerium die heimische und europäische Photovoltaikproduktion stärken, statt überwiegend auf Importe zu setzen. Diese strategische Komponente zeigt, dass es nicht nur um mehr erneuerbare Kapazitäten geht, sondern auch um Wertschöpfung und Beschäftigung in Europa.
Im Rahmen der Marktprämienverordnung werden zudem für 2026 und 2027 signifikante Kapazitäten ausgeschrieben:
Die Förderungshöchstpreise – ein wichtiges Steuerungsinstrument zur Kostenkontrolle – sind ebenfalls festgelegt: So liegt der Preisdeckel bei rund 9,9 Cent pro kWh für Windkraft, knapp 7,8 Cent für PV, und zwischen 16,6 und 18,4 Cent für Biomasse. Diese Werte sollen sicherstellen, dass die Förderung effizient eingesetzt wird und sich an den realen Investitionskosten orientiert.