Nachhaltigkeitszertifikate im Vergleich: Warum ÖGNI/DGNB jetzt an Bedeutung gewinnt
Eco-city model amidst greenery, sustainable development concept
© Your NameDas Gutachten analysiert die rechtliche Relevanz und Verlässlichkeit der gängigen Zertifizierungssysteme – darunter klimaaktiv, ÖGNI/DGNB, BREEAM und LEED – speziell im Hinblick auf deren Einsatz in der österreichischen Immobilienwirtschaft, etwa bei Förderungen oder grünen Investmentfonds.
Die Ergebnisse auf einen Blick:
- klimaaktiv basiert auf einer reinen Selbstauskunft – ohne rechtliche Verbindlichkeit. Antragsteller haften allein für die Angaben. Für Förderstellen oder Fondsmanager ist das wenig belastbar.
- LEED, das bekannte US-Zertifikat, bietet ebenfalls keine rechtliche Absicherung. Weder die Zertifizierungsstelle noch die Auditoren übernehmen Haftung – was die Verlässlichkeit für Banken oder Wirtschaftsprüfer stark einschränkt.
- ÖGNI/DGNB hingegen basiert auf einem rechtlich verbindlichen Gutachten. Hier haften Auditoren, Konformitätsprüfer und sogar die ÖGNI selbst für die Richtigkeit der Angaben. Die Zertifizierung ist EU-konform und steht in direktem Bezug zur EU-Taxonomie-Verordnung – also genau dem Standard, der für die nachhaltige Finanzierung immer wichtiger wird.
Ein weiterer Pluspunkt: Die ÖGNI wird künftig auch die klimaaktiv Bronze Bewertung auf Kundenwunsch zusätzlich prüfen. Das schafft eine einheitliche Grundlage für Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche – rechtssicher, nachvollziehbar und für Investoren wie Förderstellen vertrauenswürdig.
Fazit:In einer Branche, in der Transparenz, Haftung und Regeltreue immer wichtiger werden, positioniert sich ÖGNI/DGNB als das verlässlichste System für eine zukunftssichere und nachhaltige Immobilienbewertung – auch über die Landesgrenzen hinaus.