Die Studie hat zwar Deutschland im Fokus, die Zahlen in Österreich dürften sich jedoch nicht sonderlich unterscheiden.
Mehr als 310.000 Inseratsdaten aus dem Jahr 2025 bilden die Basis der Studie – und machen einen klaren Trend sichtbar: Wohngebäude mit hoher Energieeffizienz erzielen bis zu 40 % höhere Marktpreise als unsanierte Vergleichsobjekte. Dieser „Green Premium“ manifestiert sich quer durch Baualtersklassen und Regionen, mit einem durchschnittlichen Wertzuwachs von aktuell 23 %, und übertrifft damit das Vorjahr noch einmal deutlich.
Laut BuVEG-Geschäftsführer Jan Peter Hinrichs wird energetische Sanierung zunehmend zum entscheidenden Wertfaktor – vor allem durch Investitionen in Fassade, Fenster und Dach. Zugleich warnt er, dass das Aufschieben solcher Maßnahmen den Wert von nicht sanierten Gebäuden spürbar mindern kann.
Die Botschaft der Studie ist damit ebenso ökonomisch wie politisch: Nachhaltigkeit rechnet sich für Eigentümer und Investoren – und könnte mit gezielter Förderung der energetischen Gebäudemodernisierung noch stärker zum Wertmotor im Immobilienmarkt werden.